Christian Bruhn (Gast, Jury)
 
www.christianbruhn.de
   

(* 17. Oktober 1934 in Wentorf bei Hamburg).
Christian Bruhn hat für fast jeden namhaften Interpreten gearbeitet, Katja Ebstein wurde 1970 mit "Wunder gibt es immer wieder" Dritte im Eurovisions-Wettbewerb, für Mireille Mathieu war er ein Jahrzehnt lang Autor und musikalisches Gewissen und damit verantwortlich für ihre großen deutschsprachigen Erfolge. Für Drafi Deutscher schrieb er das unvergängliche "Marmor, Stein und Eisen bricht", für Gitti & Erika die Evergreens "Heidi" und "Aus Böhmen kommt die Musik".
Zweimal gelang ihm der Sieg bei den legendären Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden: 1962 mit "Zwei kleine Italiener" (Cornelia Froboess) und 1964 mit "Liebeskummer lohnt sich nicht" (Siw Malmqvist).

Über zweitausend Melodien sind im Lauf der Jahre entstanden, dazu kommen etwa hundert Werbe-Musiken ("Milka, die zarteste Versuchung...") und 100 Lieder für Kinder, außerdem Musik für die Fernsehserien Captain Future und Timm Thaler, Patrik Pacard, Oliver Maass u.v.a.m.. 

1981 wurde Christian Bruhn  Aufsichtsrat der GEMA, 1991 Aufsichtsratsvorsitzender. 1993 wurde ihm der Paul-Lincke-Ring verliehen, viele andere Auszeichnungen folgten, 2002 machte man ihn zum Professor und zum Präsidenten der CISAC, der Dachorganisation aller Urheberrechtsgesellschaften. Seine Hobbys sind Literatur, Eisenbahn fahren, Bildende Kunst, Wandern, schönes Wetter, Schwimmen und gute Musik fürs Fernsehen. Einfälle hat er immer, inspiriert wird er oft von guten Texten, ob morgens im Badezimmer, mittags im Flugzeug oder abends am Flügel. Von seinen eigenen Liedern schätzt er am meisten "Meine Welt ist die Musik".
(Quelle: frei nach www.christianbruhn.de)