Harald Jöllinger (Teilnehmer)
 
harald.joellinger@kabsi.at
 

Das Geburtsdatum Harald Jöllingers muss selbstverständlich geheim bleiben, aber nur obskure gänzlich unokkulte Okkultisten weigern sich zu leugnen, dass am 3.April 1973 die Sterne über Mödling nicht ausgesprochen ungünstig standen. Üble und gänzlich unwahre Gerüchte besagen, Herrn Jöllingers Aufnahme in ein Schweigekloster sei daran gescheitert, dass er beim obligatorischen Aufnahmegespräch jede Aussage verweigerte. Herr Jöllinger pflegt auf solches Vorwürfe unwirsch nuschelnd zu brummen, das Schweigekloster sagt dazu aus verständlichen Gründern gar nichts. Herrn Jöllingers jeweils amtierender Schreibstift sondert unter seiner Anleitung die absonderlichsten Texte ab, die der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten Herr Jöllinger sich abzugewöhnen sucht, weil seine geheime Sehnsucht nach dem täglichen Verzehr von Lorbeergulasch noch nicht völlig erloschen ist. Die Anwendung von Ironie oder Sarkasmus, Humor oder gar Wiener Schmäh wird von Herrn Jöllinger aber weiterhin aufs schärfste abgelehnt. Die wenigen mehr oder weniger Glücklichen, die seiner Stimme angehörig wurden, ahnen, dass er dem Bass affiner ist als dem Tenor oder gar Sopran. Die, welche seiner angesichtig wurden, konnten sich von Herrn Jöllingers auch ganz persönlicher Neigung zur Kugelform, die ja, wer will denn das bestreiten, die natürliche Optimalform ist, überzeugen. Harald Jöllinger schreibt, schnarcht und faulenzt in Maria Enzersdorf.